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E-Learning in Hochschule & Wissenschaft

Prof. Patricia Arnold: Moderation

Hochschule München

Patricia Arnold, Dr. phil, Professorin für Sozialinformatik an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München ist wissenschaftliche Leiterin des E-Learning-Centers der Hochschule und Studiengangsleiterin des Online-Studiengang BA Soziale Arbeit (basa-online). Zuvor war sie lange in der Erwachsenenbildung sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu E-Learning an Hochschulen und in der betrieblichen Weiterbildung tätig.

Ihre aktuellen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Flexibilisierung des Studiums durch Einsatz von E-Learning, E-Portfolios, Open Educational Resources, Communities of Practice, Qualitätsentwicklung im E-Learning.

Außerdem ist sie eine der AutorInnen unseres Handbuch E-Learning und zahlreicher weiterer Publikationen.

 

Dörte Giebel: Mobile Learning

ILS Institut für Lernsysteme, Hamburg

Mobile Apps und Tablet Computing sind die beiden aktuellen Trends, die der Horizont Report für 2012 ausmacht. Was es bedeutet, wenn diese Prognose Realität wird, zeigt sich am Beispiel der iPad App des ILS. Diese App, die aktuell für zwei Fernlehrgänge des ILS zur Verfügung steht, verbindet die digitalisierten Studienmaterialien mit allen erforderlichen Kommunikationsschnittstellen zu Fernlehrenden und Mitstudierenden und stellt somit eine All-in-one-Lösung für ein mobile Online-Fernstudium dar.

Der Beitrag skizziert das methodische Konzept der iPad App, die seit September 2011 bzw. Juli 2012 im App Store zum kostenfreien Download bereit steht (siehe itunes.apple.com/de/app/social-media-manager/id453244357 und http://itunes.apple.com/de/app/personal-business-coach/id496605238 ).

Auf Basis der ersten Rückmeldungen der Studierenden, die die iPad App aktiv nutzen, werden die Vorteile dieser mobilen Anwendung im Rahmen eines Fernstudiums beschrieben und Perspektiven für die Weiterentwicklung aufgezeigt.

 

Jochen Robes: Social Learning

Weiterbildungsblog, Frankfurt

Massive Open Online Courses (MOOC) sind eine spannende Alternative zu den bekannten Formen des Online-Lernens. Sie ziehen weltweit regelmäßig Tausende von Interessierten an. MOOCs sind offen, frei zugänglich und setzen auf die Eigenverantwortung, die Motivation und das Engagement des einzelnen Lernenden.

Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten des gemeinsamen, vernetzten Lernens, die das Web heute bietet. Doch MOOCs stehen in einem weiteren Bildungskontext, in dem schon seit Jahren das Paradigma "open" bildungspolitisch, ökonomisch und didaktisch diskutiert wird. Open Educational Resources, Open Access und Open Content stehen für entsprechende Initiativen.

Der Beitrag zeichnet einige dieser Linien und Initiativen nach, stellt das Konzept der MOOCs anhand konkreter Beispiele vor und diskutiert sowohl Chancen als auch offene Fragen, die mit dem neuen Konzept verbunden sind.

 

Prof. Dr. Marcel Liauw: Game Based Learning

RWTH Aachen University, Aachen

Game Based Learning muss sorgfältig in bestehende Strukturen eingeführt werden. Am Beispiel des web-basierten Computerspiels "Die Rettung der Zink & Co." in der Vorlesung zur Technischen Chemie an der RWTH Aachen wird dies illustriert.

Die Zielsetzung war, die Studierenden dazu zu bringen, die Vorlesungsinhalte schon während der Vorlesungszeit aktiv zu nutzen, statt passiv zu konsumieren.

Eine virtuelle Chemiefabrik wurde entworfen, in der Probleme mit dem Vorlesungsstoff gelöst werden müssen. Die Probleme wurden genau auf die Vorlesung abgestimmt. Den graphischen Entwurf übernahm ein talentierter Student, die Realisierung ein professionelles Unternehmen, zone2connect. Die Finanzierung kam von der RWTH. Budget und Einsatzgebiet legten 2D im Comic-Stil nahe.

Für das Flash-basierte Spiel wurden (nur) die Studierenden freigeschaltet. Ein fortgeschrittener Student betreute den online-Betrieb. Einen Engpass stellte von Betreiberseite die Erarbeitung der Probleme dar. Ein etwas schnoddriger Grundton und zweckfreie Details im Spiel waren für die Akzeptanz von großer Bedeutung.

Über diese Eckpunkte (Zusammensetzung und Homogenität der Zielgruppe, Zielsetzung, Budgetklärung, technische Implementierung, Betrieb, Evaluierung) sind weitere Hürden wie Datenschutz, Zuverlässigkeit, Flexibilität usw. zu beachten und werden im Vortrag angesprochen.

 

Infos

Wann?

Mittwoch,
24. Oktober

12.15 Uhr -
16.00 Uhr

Wo?

Ravensberger
Spinnerei

© 2013 W. Bertelsmann Verlag
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