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Susanne Meir: Social Learning

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg - Abteilung Medien und Methoden - Fachreferentin E-Learning, Stuttgart

In der Weiterbildung steigt die Nachfrage nach flexiblen Lernformen. Angebote des präsenten Lernens lassen sich nicht mehr so einfach in den beruflichen Alltag vieler Menschen integrieren. Aus diesem Grund stehen Bildungseinrichtungen vor der Aufgabe, das Bildungsangebot stärker an dem Leben- und Arbeitsalltag der Lernenden zu orientieren.

Digitale Medien können entscheidende Hilfen sowohl bei der Gestaltung flexiblerer Lernformen als auch bei der stärkeren Einbindung der Teilnehmenden sein. E-Learning und Blended Learning Kursangebote sind dabei ein möglicher Weg. Social Media Tools bieten weitere Möglichkeiten, gerade auch bei der Ergänzung von Präsenzangeboten.

Wichtig ist, die Integration digitaler Online-Medien in den Seminarbereich in kleinen Schritten vorzunehmen und dabei die Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren.

Folgende Fragen stehen im Vordergrund des Beitrags:

  • Welche Ansprüche werden heute an Angebote der Weiterbildung gestellt?
  • Wie können Bildungseinrichtungen diesen Ansprüchen über E-Learning und Social Media gerecht werden?
  • Welche ersten Schritte der digitalen Erweiterung von Seminarangeboten bieten sich an?
  • Was ist bei der Integration von E-Learning, Blended Learning und Social Media in Weiterbildungsangebote zu beachten?

Social Learning Communities - Zentrale Kollaborationsplattform für Lifelong Learning und nachhaltige Bindung von Studenten, Fakultäten und Alumni

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David Bach, blueend web:applications AG, Wiesbaden

Bedingt durch den rasanten technischen Wandel, die steigenden Ansprüche an sowohl Bildungseinrichtungen als auch Studierende, sowie den ständig steigenden Informationsfluss befinden sich Lernprozesse im Wandel.
Themen wie blended learning, E-Learning oder Fundraising müssen durch Bildungseinrichtungen beim Aufbau Ihrer modernen Kommunikationsmittel berücksichtigt werden.


Somit wird die Hochschul-IT zum zunehmenden Qualitätsfaktor und Auswahlkriterium, die bisher mit der Existenz vieler heterogener Hochschulanwendungen zu kämpfen hatte.
Moderne Systeme müssen flexibel genug sein, sich immer neuen Anforderungen anzupassen, und sollten in der Lage sein alle wichtigen Anspruchsgruppen miteinander zu vernetzen:

  • Interessenten
    Imagepflege und Werben von zukünftigen Studenten.
  • Studenten
    Gemeinsame Organisation in Lerngruppen, Social Collaboration und Wissensaustausch.
  • Mitarbeiter und Verwaltung der Bildungseinrichtungen
    Verwaltungsprozesse vereinheitlichen. Student Relationship Management Systeme (SRM).
  • Fakultäten
    Lehrangebot durch eLearning erweitern. Forschungsprojekte koordinieren.
  • Alumni
    Mentoring zwischen Alumni und Studenten. Lifelong-Learning und Networking.
  • Unternehmen
    Vernetzung von Unternehmen und Bildungseinrichtungen, u.a. durch Career Services.

Die bereits in mehreren Bildungs- und Forschungseinrichtungen eingesetzte Community-Plattform xelos.net, bietet die hierfür notwendige Lösung.

 

Moderator der Podiumsdiskussion: Frank Siepmann

Podiumsdiskussion
Hrsg. eLearning Journal, Albstedt

Frank Siepmann, Verleger und Publizist, ist Gründer und Inhaber von Siepmann Media, Herausgeber des deutschsprachigen Fachblattes eLearning Journal. Seit 2004 erscheint das eLearning Journal regelmäßig und wurde 2005 durch das Jahrbuch des eLearning Journals ergänzt. Neben Bildungsthemen befasst sich das Verlagshaus Siepmann Media seit 2006 auch mit Lifestyle Themen und bringt hierzu regelmäßig das "digital lifestyle magazin" heraus. Seit 2010 ist er Vorstand der eLearning AWARD-Jury. Desweiteren ist er Gründer und Veranstalter der Conference Tour "weiterbildung 2.0", einer Veranstaltungsreihe für Anwender und Anbieter von eLearning Lösungen.


Learning by Doing - mit Blended Learning zum Experten für Blended Learning und Online Learning

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Konrad Fassnacht, FCT Akademie, Eppingen

Die Konzipierung und Durchführung von Aus- und Weiterbildung mittels Blended Learning, Online Learning und Webinaren wird zur Kernkompetenz von (Weiter-)Bildungsverantwortlichen und Trainern. Was liegt näher, als diese Kompetenzen durch berufsbegleitende Kurse zu erwerben. Die Corporate Learning Consultants 2.0, denen die FCT Akademie angehört, haben ihre langjährigen Erfahrungen in drei Kursangebote einfließen lassen. Das Konzept dieser drei Kurse, deren Besonderheiten und das didaktische Design werden hier vorgestellt.

"Vom Trainer zum Online-Trainer" macht Präsenztrainer fit im Entwickeln und Durchführen von Webinaren geht. In sechs Webinaren, ergänzt durch unterschiedliche Selbstlernmaterialien, lernen Trainer, auch im virtuellen Klassenzimmer erfolgreich zu sein.

"Blended Learning entwickeln und durchführen" ist - wie könnte es anders sein - ein Blended Learning Kurs mit 10 virtuellen Lerneinheiten und einem zweitägigen Präsenzworkshop. Die Teilnehmenden entwickeln dabei ihr eigenes Blended-Learning-Angebot bis zur Reife.

Der Kurs "Social Media in der Weiterbildung" bereitet darauf vor, Social Media in bestehende Weiterbildungsangebote zu integrieren und eigenständige Social-Media-Angebote zu entwickeln.

Alle drei Kurse werden durch erfahrende Online-Tutoren betreut und durch virtuelle Gruppenaufgaben sehr praxisorientiert durchgeführt.

 

Arbeiten und Lernen mit MasterTOOL in der CLOUD

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Stefan Schätti, co.Tec, Rosenheim

MasterTool ist ein Werkzeug für Lehrer und Ausbilder zur Erstellung von interaktiven Lern- und Übungseinheiten zum Einsatz am PC, im Schulnetzwerk oder am Interaktiven Whiteboard. Das System ist einfach zu bedienen, fach-, schularten- und Jahrgangsstufen übergreifend einsetzbar. Sowohl das Autorensystem als auch die damit erstellten Übungspakete sind board-unabhängig angelegt, d.h. sie laufen auf allen Interaktiven Whiteboards und mit allen Interaktiven Stiftsystemen sowie auch völlig unabhängig von Whiteboards auf jedem gängigen Rechner unter Windows oder Linux. Die Inhalte werden mittels eines komfortablen grafischen Editors als beschriftete Illustrationen (Text-Bild-, Bild-Text-, Bild-Bild-Zuordnung etc.), Lückentexte, Einzelfragen, Multiple-Choice-Übung etc. angelegt. Das System generiert aus den Übungen vollautomatisch Arbeits- und Lösungsblätter für die Festigungsphase. Der web-/cloudbasierte Player gestattet die Zusammenstellung von Unterrichtseinheiten unter Einbezug aller Medienformate (Filme, eBooks, Audios, Übungen etc.), das Ablegen der Daten in persönlichen oder institutionellen Clouds in geschützten Daten-Containern und bietet vollständigen Bedienkomfort mit allen notwendigen Bedienwerkzeugen.

 

Pomme - Wissen spielend zertifizieren .. oder wie Sie E-Learning leicht zum festen Bestandteil Ihrer Weiterbildungsangebote machen

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Steffan Ritzenhoff, Creos Lernideen und Beratung, Bielefeld

Eine klare Bildsprache, ein intuitives Bedienkonzept und eine nachhaltige Ergebnisssicherung sind die Grundpfeiler für den erfolgreichen Start von E-Learning. Bauen Sie Barrieren ab und zeigen Sie, dass ein motivierender Einstieg für alle Beteiligten möglich ist!
 
Fördern Sie die intrinsische Motivation der Lernenden durch SpielQuizzes. Nutzen Sie die von Pomme bereitgestellten Spiele-Templates für Ihre eigenen Fragen und erstellen Sie mit wenigen Klicks eigene Lernspiele. Dieser Ansatz lockert das Lernen auf und erhöht die Motivation durch Highscore Jagden mit den Mitlernenden.
Prüfungsvorbereitungen werden in kleine Schritte zerlegt, damit die Hürden niemals hoch sind. Über eine visuelle Lernfortschrittsanzeige erhalten Lernende ein direktes Feedback und wissen wo sie stehen.

Pomme unterstützt die Lehrenden durch ein effizientes Kursmanagement, eine einfach zu bedienende Mediathek sowie die in Sekunden erstellten Online Prüfungen, Papier Prüfungen, Online Quizzes oder SpielQuizzes. In klaren Strukturen können Lernfelder und beliebige Inhalte organisiert werden. Der Lernstand der Teilnehmenden wird mithilfe aussagekräftiger und leicht verständlicher Statistiken eingesehen und analysiert.

Lernen Sie mit Pomme ein im Vergleich zu anderen LMS sehr einfach und intuitiv zu bedienendes System kennen, dessen spielerischer Ansatz sich nicht in Open Source Lösungen findet.

 

Online-Beratung als Geschäftsmodell am Beispiel der e-ProfilPASS-Beratung

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Jens Knöpfel, KNÖPFEL.PUNKTGENAU, Hamburg

Thema "Online-Beratung als Geschäftsmodell am Beispiel der E-ProfilPASS-Beratung". Seit 2006 ist der ProfilPASS als biografisches Verfahren erfolgreich bei der Erstellung einer persönlichen Kompetenzbilanz. Diese hilft den Menschen u.a. bei der beruflichen (Neu-)Orientierung, bei anstehendem Berufs- oder Stellenwechsel, bei der Vorbereitung von Mitarbeiter- oder Leistungsgesprächen oder auch bei der Formulierung von persönlichen Zielen. Dabei liegt der Schwerpunkt vor allem auf den informell erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen, d.h. die Begleitung durch zertifizierte ProfilPASS-Beraterinnen und Berater hat hierbei einen hohen Stellenwert.

Seit Anfang 2012 ist auch die elektronische Form des ProfilPASS verfügbar, der E-ProfilPASS. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, dass auch eine hochkomplexe Beratungssituation wie die mit dem ProfilPASS mittels moderner Kommunikationsformen möglich und sinnvoll ist und sich hiermit völlig neue Geschäftsfelder generieren lassen. Hierbei kann der E-ProfilPASS sowohl als zusätzliches Medium eingesetzt werden, aber auch die klassische Face-toFace-Kommunikation komplett ersetzen. Zielgruppen sind z.B. junge Menschen, Berufsrückkehrer/innen, Seniorinnen und Senioren, aber auch Mitarbeiter in Unternehmen. 

 

Kurs- und Seminarplanung online - Didaktisches Planen kreativ und systematisch mit der methoden-kartothek.de

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Dr. Ulrich Iberer, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Eine Methoden-Kartothek? Wozu ist sie gut? An wen ist sie gerichtet? Was soll das eigentlich sein: eine Kartothek? Und noch dazu .de? Warum reicht nicht auch einfach ein Buch über Methoden aus? Welche Hilfen enthält methoden-kartothek.de? Wie können Dozenten, Lehrer und Trainer damit arbeiten? Die Präsentation zeigt die Komponenten und Hintergründe eines neuen Multimedia-Tools zum kreativen Planen von Seminaren und Kursen in der Weiterbildung, an Hochschulen, in der Personalentwicklung oder an Schulen. methoden-kartothek.de vereint neueste Webtechnologie mit einer praktisch bewährten Systematik für didaktisches Planen. Das Medienpaket umfasst einen Ordner mit einer Einführung in die Seminarplanung (als Buch), verschiedenen Checklisten für den Planungsprozess, mehr als 100 Infokarten zu bewährten Lernphasen, Sozial- und Aktionsformen und Medien, eine Wegweiser-Systematik durch den Methoden-Dschungel und ein Online-Tool, mit dem Seminare flexibel geplant werden können.
methoden-kartothek.de

 

Das Online-Fall-Laboratorium - Ein netzgestützter Lernraum zur Kompetenzentwicklung von Lehrenden, Trainern und Beratern

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Sabine Digel, Universität Tübingen


Das Online-Fall-Laboratorium stellt eine innovative, netzgestützte Lernumgebung zur theoriegeleiteten und mehrperspektivischen Auseinandersetzung mit alltäglichen Fällen aus der Lehr- und Beratungspraxis zur Verfügung. Einerseits bietet es einen Pool an nach typischen Handlungssituationen, Kursformen und Tätigkeitsfeldern katalogisierten Fälle und didaktischen Bearbeitungshilfen. Andererseits erlaubt es den Nutzern, eigene Videos und ergänzende Materialien auf die Plattform einzustellen. In der Nutzung sind zeitlich und örtlich flexibel gestaltbare Angebote in organisierten sowie selbstgesteuerten Lernprozessen denkbar, die Eingang in bestehende oder neu zu konzeptionierende Aus- und Fortbildungsmodule von Lehrkräften, Trainern und Beratern finden können.

In dem Vortrag soll es nach einer kurzen Vorstellung des Online-Fall-Laboratoriums in seinen konzeptionellen Grundlagen, seinem Aufbau und seinen Inhalten an Video- und Arbeitsmaterialien, v. a. um mögliche Einsatzformen der Videofallarbeit in Präsenz-, Blended-Learning sowie Distance-Learning-Form gehen. Dabei werden zum einen bestehende Kooperationen und deren Realisierungsformen vorgestellt, zum anderen sollen mögliche Nutzungs- und Implementationsszenarien skizziert und diskutiert werden. Im Zentrum werden dabei Fragen einer passgenauen Integration in Weiterbildungs-, Beratungs- oder Trainingsangebote.

 

E-Learning einsetzen? Gut für die, die vor allem fragen "Was kann man mit e-Learning möglich oder besser machen?" - teuer für die, die vor allem fragen "Wie kann man damit Geld sparen."

Podiumsdiskussion: E-Learning im Einsatz: Kostentreiber oder Kostendämpfer?
Jasmin Hamadeh, das e-teaching Büro & CaP Campus Pharmazie, Hamburg

Jasmin Hamadeh ist

  • als Mediendidaktikerin eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Lernwelt, zwischen e-Lernenden und e-Unterrichtenden
  • als Freiberuflerin und Unternehmerin eine Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft, didaktischen Ansprüchen und wirtschaftlichen Überlegungen
  • als Moderatorin und Lerncoach eine Brücke zwischen e-Lernenden und der online-Lehre.

seit Frühjahr 2012: Geschäftsführerin der CaP Campus Pharmazie GmbH (moderierte online-Fortbildungen für Apotheker/innen)

seit 2006 freiberufliche Mediendidaktikerin (Universität & Unternehmen)

  • konzeptionelle, didaktische Beratung
  • Moderatoren-Supervision
  • Lerncoach (Teilnehmerbetreuung)
  • Trainerin zum Thema ? Webinare?

"Game Based Learning kann wunderbare Erfolge bringen, aber bei der Einführung müssen unzählige Punkte beachtet werden: Akzeptanz, Finanzen, Zeitrahmen, Logistik. Eine saubere Planung zahlt sich aus."

Forum 3: E-Learning in Hochschule & Wissenschaft
Prof. Dr. Marcel Liauw, ITMC, RWTH Aachen University, Aachen

Game Based Learning muss sorgfältig in bestehende Strukturen eingeführt werden. Am Beispiel des web-basierten Computerspiels "Die Rettung der Zink & Co." in der Vorlesung zur Technischen Chemie an der RWTH Aachen wird dies illustriert.

Die Zielsetzung war, die Studierenden dazu zu bringen, die Vorlesungsinhalte schon während der Vorlesungszeit aktiv zu nutzen, statt passiv zu konsumieren.

Eine virtuelle Chemiefabrik wurde entworfen, in der Probleme mit dem Vorlesungsstoff gelöst werden müssen. Die Probleme wurden genau auf die Vorlesung abgestimmt. Den graphischen Entwurf übernahm ein talentierter Student, die Realisierung ein professionelles Unternehmen, zone2connect. Die Finanzierung kam von der RWTH. Budget und Einsatzgebiet legten 2D im Comic-Stil nahe.

Für das Flash-basierte Spiel wurden (nur) die Studierenden freigeschaltet. Ein fortgeschrittener Student betreute den online-Betrieb. Einen Engpass stellte von Betreiberseite die Erarbeitung der Probleme dar. Ein etwas schnoddriger Grundton und zweckfreie Details im Spiel waren für die Akzeptanz von großer Bedeutung.

Über diese Eckpunkte (Zusammensetzung und Homogenität der Zielgruppe, Zielsetzung, Budgetklärung, technische Implementierung, Betrieb, Evaluierung) sind weitere Hürden wie Datenschutz, Zuverlässigkeit, Flexibilität usw. zu beachten und werden im Vortrag angesprochen.

 

Moderatorin für das Forum 3: Prof. Patricia Arnold

Forum 3: E-Learning in Hochschule & Wissenschaft
Prof. Patricia Arnold, Hochschule München

Patricia Arnold, Dr. phil, Professorin für Sozialinformatik an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München ist wissenschaftliche Leiterin des E-Learning-Centers der Hochschule und Studiengangsleiterin des Online-Studiengang BA Soziale Arbeit (basa-online). Zuvor war sie lange in der Erwachsenenbildung sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu E-Learning an Hochschulen und in der betrieblichen Weiterbildung tätig.

Ihre aktuellen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Flexibilisierung des Studiums durch Einsatz von E-Learning, E-Portfolios, Open Educational Resources, Communities of Practice, Qualitätsentwicklung im E-Learning.

Außerdem ist sie eine der AutorInnen unseres Handbuch E-Learning und zahlreicher weiterer Publikationen.

 

"Immer mehr Fernstudierende wollen nicht nur online lernen, sondern auch mobil von unterwegs aus - die iPad App des ILS ist eine mögliche Antwort auf diese neue Erwartungen!"

Forum 3: E-Learning in Hochschule & Wissenschaft
Dörte Giebel, ILS Institut für Lernsysteme, Hamburg

Mobile Apps und Tablet Computing sind die beiden aktuellen Trends, die der Horizont Report für 2012 ausmacht. Was es bedeutet, wenn diese Prognose Realität wird, zeigt sich am Beispiel der iPad App des ILS. Diese App, die aktuell für zwei Fernlehrgänge des ILS zur Verfügung steht, verbindet die digitalisierten Studienmaterialien mit allen erforderlichen Kommunikationsschnittstellen zu Fernlehrenden und Mitstudierenden und stellt somit eine All-in-one-Lösung für ein mobile Online-Fernstudium dar.

Der Beitrag skizziert das methodische Konzept der iPad App, die seit September 2011 bzw. Juli 2012 im App Store zum kostenfreien Download bereit steht (siehe itunes.apple.com/de/app/social-media-manager/id453244357 und http://itunes.apple.com/de/app/personal-business-coach/id496605238 ).

Auf Basis der ersten Rückmeldungen der Studierenden, die die iPad App aktiv nutzen, werden die Vorteile dieser mobilen Anwendung im Rahmen eines Fernstudiums beschrieben und Perspektiven für die Weiterentwicklung aufgezeigt.

 

"Bildung ausserhalb von Klassen- und Seminarräumen ist weniger Simulation und mehr lernen wie im echten Leben."

Forum 2 - E-Learning in der Allgemeinen Weiterbildung
Guido Brombach, DGB Bildungswerk, Hattingen

Educaching ist ein Kofferwort aus Education und Geocaching, einer modernen Form der Schnitzeljagd. Die Vorteile dieser Verbindung:


1. Digitale Medien betten sich in den Bildungsprozess ein und werden damit einer Nutzung zugeführt, die ihnen adäquat ist.
2. Der Weg ist das Ziel
3. Der Einsatz digitaler Medien soll den sozialen Lernprozess nicht überlagern
4. Förderung der nicht-institutionalisierten Bildung
5. Keine Auseinandersetzung mit den historischen Blockbustern, sondern mit den Nebenschauplätzen
6. Auseinandersetzung mit den Detail
7. Projektorientierung, d.h. induktiv lernen: Vom Besondern auf das Allgemeine schließen.

Educaches können vom Referenten vorbereitet und von einer Seminargruppe genutzt werden. Wenn der Bildungsprozess langfristig angelegt ist, können die Lernenden auch selbst einen Cache erstellen. Dafür müßte sie aber erfahrungsgemäß selbst erst ein paar Caches finden, um sich mit dem Prinzip vertraut zu machen. Die Konzeption eines solchen Caches verlangt viele unterschiedliche Kompetenzen. Neben dem Schreiben einer Geschichte und der Vermessung der Orte muss sich die Gruppe mit der zu vermittelnden Informationstiefe und der Auswahl der Orte auseinander setzen.

 

Moderator für das Forum 1: Michael Härtel

Forum 1: Beruflicher Bildung und Personalentwicklung
Michael Härtel, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn

Als Leiter des Arbeitsbereichs 3.2 "Digitale Medien, Fernlernen, Bildungspersonal" im Bundesinstitut für Berufsbildung und durch die Veröffentlichung einiger Publikationen, konnte sich Michael Härtel ein umfangreiches Fachwissen im Bereich E-Learning aneignen.  Mit der Fokussierung des Arbeitsbereichs auf den Themenkontext digitale Medien stellt sich das BIBB den Veränderungsprozessen, die der inzwischen unübersehbare Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Berufsbildung und in der täglichen Facharbeit bewirkt.

 

"Lernen in Häppchen - Mobiles Microlearning nachhaltig zur Personalentwicklung nutzen. Dabei kommt es nicht auf die Adaption von Trends an, sondern auf die Entwicklung von langfristigen Konzepten."

Forum 1: Beruflicher Bildung und Personalentwicklung
Julia Gunnoltz, Unternehmensberaterin/Trainerin, Berlin

Der Begriff "Lebenslanges Lernen" hält Einzug in die Personalabteilungen und dessen wirtschaftliche Notwendigkeit wird erkannt. Nur dessen Umsetzung bleibt schwammig. Die Bedingungen, unter denen Lernen stattfindet, haben sich verändert. Mitarbeiter sind mobiler und ihr Einsatzfeld erfordert begleitendes Lernen. Es fehlt an Zeit, sich im Berufsalltag mit klassischen E-Learning-Methoden auseinander zu setzen. Neue Konzepte, die den Rahmenbedingen gerecht werden, sind begehrt. Das mobile Microlearning ist ein Lernansatz, der diesen Bedürfnissen gerecht werden kann.

Die Fülle von potentiellen Anwendungen für diese neuartige Form des Lernens ist immens und es ist leicht dem "Hype" zu verfallen. Doch stehen Personalentscheider vorrangig vor der Herausforderung zu beurteilen, welche Maßnahme im Verhältnis von Kosten und Nutzen für das Unternehmen am nachhaltigsten ist. Hierbei stellen sich vorrangig drei Fragen, die bei einem Einsatz von mobilen Microlearning zur Personalentwicklung beachtet werden sollten:

Wie wirkt sich die eingesetzte Methodik auf den Lernerfolg der Teilnehmer aus?

Wie zufrieden sind die Teilnehmer mit dem Angebot?

Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für eine Optimierung der Maßnahme ableiten?

Dieser Beitrag will Möglichkeiten aufzeigen, diese zentralen Fragen zu beantworten, Beispiele aufzeigen und zur Diskussion anregen.

 

"Das offene, selbstorganisierte und vernetzte Lernen eröffnet neue Perspektiven für Institutionen und Unternehmen wie für den Einzelnen."

Forum 3: E-Learning in Hochschule & Wissenschaft
Dr. Jochen Robes, Weiterbildungsblog, Frankfurt

Massive Open Online Courses (MOOC) sind eine spannende Alternative zu den bekannten Formen des Online-Lernens. Sie ziehen weltweit regelmäßig Tausende von Interessierten an. MOOCs sind offen, frei zugänglich und setzen auf die Eigenverantwortung, die Motivation und das Engagement des einzelnen Lernenden.

Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten des gemeinsamen, vernetzten Lernens, die das Web heute bietet. Doch MOOCs stehen in einem weiteren Bildungskontext, in dem schon seit Jahren das Paradigma ?open? bildungspolitisch, ökonomisch und didaktisch diskutiert wird. Open Educational Resources, Open Access und Open Content stehen für entsprechende Initiativen.

Der Beitrag zeichnet einige dieser Linien und Initiativen nach, stellt das Konzept der MOOCs anhand konkreter Beispiele vor und diskutiert sowohl Chancen als auch offene Fragen, die mit dem neuen Konzept verbunden sind.

 

"Qualität im E-Learning ist ohne Professionalisierung des Bildungspersonals nicht möglich."

Professionalisierungsbedarfe der Bildungsanbieter durch E-Learning
Dr. Manuel Jans, Berufsverband für Online-Bildung, Overath

Fast alle Organisationen, die E-Learning einführen oder ausbauen, stellen sehr schnell fest, dass sich hieraus zahlreiche Professionalisierungsbedarfe ergeben und neue Aufgaben und Berufsbilder in der Bildungsorganisation entstehen.

Es mangelt z. B. häufig an eigenen Erfahrungen mit E-Learning in der Organisation und den zwingend notwendigen technologischen und methodisch-didaktischen Kenntnissen. Darüber hinaus braucht es bestimmte Kompetenzen, um technologiebasierte Lehr- und Lernprozesse in die eigene Infrastruktur und Prozessorganisation zu integrieren und dauerhaft zu verankern. Auch muss den besonderen Herausforderungen des E-Learning für die Lerner durch flankierende Maßnahmen kompetent begegnet und die dazu passende Lernkulturen etabliert werden.

Die Professionalität des Bildungspersonals - vom Weiterbildungsmanager über die Konzeptentwicklerin bis hin zum Live-Online-Trainer und Tele-Tutor - bestimmt dadurch wesentlich die Qualität und Nachhaltigkeit des E-Learning.

Durch gezielte, rollenbasierte Qualifizierungsmaßnahmen und prozessbegleitenden Kompetenzaufbau, lässt sich dieses Professionalisierung systematisch entwickeln und damit eine wesentliche Erfolgsvoraussetzungen für das dauerhafte Gelingen von E-Learning schaffen. 

 

Generation Mobile: "Für die Kinder von heute ist die Füllfeder der Touchscreen."

Womit wir rechnen müssen! - Digital Natives in Schule und Hochschule, Berufsbildung und Weiterbildung
Dr. Martin Ebner, Technische Universität, Graz

Dieser Vortrag versucht darzustellen, warum Tablets, Smartphones & Co. die heranwachsende Generation maßgeblich beeinflussen wird. Die Entwicklungen der letzten Jahren haben nicht nur Arbeiten im Forschungsfeld mobile Learning entscheidend vorangebracht, es wird vielmehr behauptet, dass viele Lehr- und Lerntätigkeiten von morgen ganz selbverständlich mittels mobilen Endgeräten stattfinden werden.

Neben einer 5-jährigen Langzeitstudie an der TU Graz über die digitale Kompetenz und Verfügbarkeit von Hardware, werden Beispiele gebracht wie sich die Ausbildung verschieben wird und welche Auswirkungen in der alltäglichen Lehr- und Lernpraxis zu erwarten sind. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die Änderungen mit denen das Bildungssystem von morgen konfrontiert ist.

 


"Die Integration des Web 2.0 verändert die Prozesse des Lehrens und Lernens grundlegend."

Didaktische Herausforderungen und Grundlagen für E-Learning
Prof. Gerhard M. Zimmer, Autor Handbuch E-Learning, Berlin

Mit der Ergänzung des Computer Based Training und Web Based Training durch die Integration der Instrumente des Web 2.0, der sozialen Medien, in die virtuellen Bildungsräume werden nicht nur die Lehr- und Lernprozesse grundlegend verändert, sondern auch ihr pädagogisches Verhältnis zueinander.

Damit werden ganz neue Herausforderungen an die didaktische Gestaltung sowohl der digitalen Bildungsmedien und der virtuellen Lernräume wie auch der Lehr- und Lernprozesse gestellt. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, die subjektiven Selbstlernfähigkeiten der Lernenden wie auch ihre Kompetenzen zur reflexiven Selbststeuerung, Kommunikation, Kooperation, Partizipation und Präsentation ihrer erreichten Lern- und Arbeitsergebnisse zu fördern.

An die Medienautoren stellt dies die Herausforderung, die Lernziele, Lerninhalte und Lernwege lerntheoretisch und pädagogisch fundiert für das selbstgesteuerte Lernen aufzubereiten. Für die Lehrenden und Tutoren bedeutet dies, dass nicht mehr die Unterrichtung der Lerninhalte den ausschließlichen Schwerpunkt ihrer Lehrtätigkeit bestimmt, sondern die begleitende inhaltliche Unterstützung und Moderation der individuellen, kooperativen und partizipativen aufgaben- und produktorientierten Lernprozesse.

Hermann-Schmidt-Preis 2012: Verleihung im Rahmen der wbv-Fachtagung 2012

Die duale Berufsausbildung hat Nachwuchssorgen: Leistungsstarke Jugendliche entscheiden sich oft gegen eine betriebliche Ausbildung. Die Jury des Hermann-Schmidt-Preises 2012 sucht Unternehmen, die ihre Ausbildungsmodelle für leistungsstarke Jugendliche im Wettbewerb vorstellen wollen.

Ins Leben gerufen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und W. Bertelsmann Verlag (wbv), wird der Preis am Abend des 24.10. im Rahmen der wbv-Fachtagung 2012 verliehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Moderation der Foren am 24.10.2012

Forum 1: Michael Härtel (Bundesinstitut für Berufsbildung)
Forum 2: Steffan Ritzenhoff (Creos Lernideen und Beratung)
Forum 3: Prof. Patricia Arnold (Hochschule München)

Literaturtipps

methoden-kartothek.de

Handbuch E-Learning

Digitale Lernwelt - SERIOUS GAMES

Web 2.0

Lernen mit digitalen Medien

Bilden mit Bildern

E-Learning in Hochschule und Weiterbildung


Alle Publikationen, die zum Thema E-Learning im wbv erschienen sind, finden Sie unter

wbv.de/e-learning

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